Cewe

Begonnen hat alles an einem trüben Samstagvormittag in Amsterdam. Den Mantelkragen hochgeschlagen eilen Monsieur und ich über das regennasse Pflaster auf der Suche nach einem gemütlichen Café. Aufwärmen bei einer Tasse Chocomel, die müden Beine ausstrecken, Passanten draußen auf der Straße beobachten. So jedenfalls male ich es mir aus, als Monsieur mich von der Seite anstößt: „Da, schau mal!“

Ein Mini, eine Frau, eine rote Ampel. Während die auf Gelb, dann auf Grün umschaltet, rutscht der langhaarige Vierbeiner auf dem Beifahrersitz in Position, steckt die Schnauze durchs offene Fenster und lässt sich vom Fahrtwind durchpusten.

Meine Kamera hatte ich eher zufällig schussbereit in der Hand. Bildstil monochrom. Ein Glückstreffer. Im Nachhinein bin ich selbst erstaunt, mag das Bild, lasse es mir auf 100 x 150 cm vergrößern und aufziehen. 
Den Weg an meine Wand findet „Joyride“ – so mein Titel für die Straßenszene aus Amsterdam – zunächst einmal nicht. Zusammen mit einigen anderen großformatigen Fotografien wird es 2013 Teil der Ausstellung Kunst trifft Kohl. Und findet dort sofort Liebhaber. Weitere Prints werden geordert. Inzwischen hängen sie bei Familie, Freunden, Fremden. Mal als Fotoprint mit schickem Passepartout hinter Glas, mal im Großformat auf edlem Aludibond.

Bis „Joyride“ den Weg an meine eigenen vier Wände gefunden hatte, sind ziemlich genau zwei Jahre vergangen. Netterweise wurde mir mein Exemplar von cewe.de zur Verfügung gestellt. „Joyride“ hängt in meinem Büro. Sohnemann schaut vom Bett auf den Einkaufswagen-schiebenden Eisbären und die Küche ziert der „Waschtag“, eine weitere Szene aus Island.

Eigene Fotografien als ästhetischer Wandschmuck oder als sehr persönliches Geschenk für Freunde und Familie. Online geordert, bis an die Haustür geliefert. Nun ja, wer liebt es nicht ab und zu einmal ganz bequem? Mein nächstes Foto-Projekt: ein Island-Bildband. Stay tuned!

Meine XL-Prints von Cewe auf dem Blog: War is over. If you want it.Spritztour | Eismeer | Kunst trifft Kohl 

© Text und Fotos: Jutta M. Ingala

Heraus mit der Sprache! Ich sehe es wie Karl Popper: "Der Wert eines Dialogs hängt vor allem von der Vielfalt der konkurrierenden Meinungen ab."

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s