Allein im Pipowagen [Texel]

Im wahren Leben arbeitet Job als Redakteur beim „Texelse Courant“. Dass Paal 17 zum besten Strandpavillon der Niederlande gekürt wurde oder dass man im Boutique Hotel Texel neuerdings ein Bad in Schafswolle nehmen kann: der 30-jährige weiß es als Erster. Er ist Experte, der Mann vom Fach sozusagen. Job ist Horeca-Korrespondent auf der westfriesischen Insel. Flora und Fauna sind da eigentlich weniger sein Ding. Doch vielleicht ist es sogar besser, ein unbeschriebenes Blatt zu sein, um sich auf das kleine Abenteuer einzulassen. Das Abenteuer? Wattwächter. Die Aufgabe: Besuchern von der Vogelwelt Texels zu erzählen, von der Insel im Allgemeinen, vom Wattenmeer. Und ganz nebenbei auch ein wachsames Auge auf die empfindliche Natur und ihre Bewohner haben.Windmühle Het Noorden bei Utopia
Job Schepers tauscht also Anfang Mai Tastatur gegen Fernglas, den Schreibtisch gegen ein Etagenbett im mobilen Wattwächterhäuschen am Deich. Alltag gegen Utopia. Sechs Tage, fünf Nächte. Allein im „Pipowagen“.

Utopia means elsewhere. (John Malkovich)

Gewöhnlich ziehen sie zu zweit ein in den „Pipowagen“, den modernen Schäferwagen von Natuurmonumenten. Engagierte Ehrenamtliche, die sich für Texel und die Vogelwelt begeistern. Junge Leute, die gerne Geschichten erzählen, über das Damals und Heute der Insel, über die Natur und die besondere Atmosphäre hier. Job hat sich ganz allein auf den wenigen Quadratmetern eingerichtet. „Wer mich kennt, weiß, dass ich eigentlich ziemlich redselig bin“, grinst er. Aber er sei eben auch der Ruhe wegen hergekommen. „Der erste Abend war ganz schön still…“
Niederlande-Texel-Utopia-Wattwaechter_MG_1027Niederlande-Texel-Utopia-Wattwaechter_MG_1025Utopia ist eines der jüngeren Schutzgebiete der Watteninsel. Früher leuchteten hier in endlos bunten Streifen Tulpen. Ein Anbaugebiet für Blumenzwiebeln, einem der Export-Klassiker der Niederlande. Heute sind die 28 Hektar hinterm Deich renaturiert mit Brackwasserflächen, Schilfzonen und Muschelbänken und ziehen zahlreiche Vogelarten an: Silbermöwe und Brandgans, Sandregenpfeifer, Ufer- und Pfahlschnepfe, Kormorane und Säbelschnäbler haben sich angesiedelt. Letzteren können sogar Laien wie ich leicht erkennen: Sein schlanker, schwarzer Schnabel biegt sich wie eine vorwitzige Feder nach oben. Niederlande-Texel-Utopia-Schafe_MG_1003Niederlande-Texel-Utopia-Schafe_MG_1005
Muschelfischer
Praktischerweise hat Job die deutschen Übersetzungen notiert, denn „grutto“, „bontbekplevier“ oder „kluut“ sagen mir erst einmal nichts. „Ich werde hier jeden Tag auf Herz und Nieren geprüft: Viele Besucher sind echte Vogelkenner“, erklärt der Wattwächter auf Zeit seinen Spickzettel.

Aber heute, an Tag fünf seiner Mission, hat er auch ganz ohne Notizen viel Wissen und Wissenswertes für seine Gäste parat: Dass beispielsweise im vergangenen Jahr rund 3.000 der auf 12.000 Paar in Europa geschätzten Brandseeschwalben zum Brüten nach Utopia kamen. Dass der Vogel mit dem rebellisch schwarz zerzausten Schopf im Watt nach Nahrung sucht, um mit Würmern oder Sandaalen im Schnabel über den Deich zurück zum geschützten Brutplatz zu eilen. Dass neben typischen Wattvögeln wie dem Löffler auch der Große Brachvogel und sogar Störche im Brackwasser nach Muscheln, Schnecken oder Garnelen fischen und die Ringelgans Ende des Monats weiterzieht: zum Brüten nach Sibirien. Niederlande-Texel-Utopia_MG_1016Niederlande-Texel-Utopia_MG_1017
Salzige Wiesen
Job fragt sich insgeheim, ob heutige Naturliebhaber partout in sperrigen, quatschenden Gummistiefeln durchs Watt und durch die Salzwiesen von De Schorren spazieren müssen oder ob es auch die „oude gympen“, die alten Turnschuhe tun, auf die schon sein Vater geschworen hat.

De Schorren – zu Deutsch ganz einfach Salzwiesen – schließt im Norden an Utopia und ist nur in Begleitung von Wattwächtern zugänglich. Und in eben jenen Gummistiefeln, über deren Marschtauglichkeit Job sinniert.
Niederlande-Texel-Utopia-Deich_MG_1047Niederlande-Texel-Utopia-Deich_MG_1048Im Gegensatz zu Utopia ist De Schorren kein renaturiertes Gebiet, vielmehr Überbleibsel einer riesigen Salzwiese, dem Buitenveld, die im 19. Jahrhundert eingedeicht und heute als der Eijerlandse Polder und Polder de Eendracht bekannt sind. Salzwiesen markieren den Übergang zum Watt. Ihre Bodenplatte liegt etwas höher und wird nur bei Flut komplett überschwemmt. Hier gedeihen salzverträgliche Pflanzen wie Strandflieder oder die essbare Strandaster. Beide blühen massig im Spätsommer und färben die Landschaft hellviolett. Essbar ist auch der grüne, dickblättrige Queller, ein echter Pionier unter Salzwiesenpflanzen und mancherorts beim Gemüsebauern erhältlich. Später am Tag können wir das „Gemüse aus dem Meer“ sogar probieren. Die Blätter sind knackig, saftig, nur leicht salzig. Insgesamt recht lecker. Queller könnte ein tolles Sommergemüse sein.Niederlande-Texel-Utopia-Wattwaechter-Rob-Schepers_MG_1033
Der Rückweg führt an der Wattenmeerseite entlang. Job begleitet uns noch ein Stück. Schafe mit knallgrün gefärbtem Pelz glotzen uns an, hecheln in der Sonne und ziehen in stoischer Prozession über den Deich. Wir haben einen phänomenalen Blick auf das Meer, das ruhig daliegt, nur mit einem Ruderboot spielt und Sonnenstrahlen tanzen lässt.

Schützenswerte Natur
Dass es De Schorren, Utopia und zehn weitere Schutzgebiete, die so genannten Natuurmonumenten auf Texel gibt, ist dem gleichnamigen Verein und seinen ungezählten ehrenamtlichen Helfern zu verdanken. Die Geschichte des Vereins ist sogar mit Texel verwoben:Niederlande-Texel-Utopia-Wattwaechter_MG_1034-2Niederlande-Texel-Utopia-Schafe_MG_1038Niederlande-Texel-Utopia-Schafe_MG_1041Niederlande-Texel-Utopia-Schafe_MG_1044
1890 kommt Jacobus Pieter Thijsse als Lehrer auf die Insel. Obwohl er nur zweieinhalb Jahre bleibt, ist Thijsse tief beeindruckt von der landschaftlichen Vielfalt, den unzähligen Vogelarten und seltenen Pflanzen. In der Zeit industriellen Fortschritts erkennt er die Gefahr für Flora und Fauna, formuliert schon damals fortschrittliche Thesen zu deren Erhalt und ist damit nicht allein. Um der Stimme Gleichgesinnter mehr Gewicht zu verleihen, gründen Thijsse und Eli Heimans 1905 den Verein Natuurmonumenten,. Heute ist Natuurmonumenten für den Schutz und den Erhalt von über 350 Naturdenkmalen und Kulturerbestätten in den Niederlanden verantwortlich.

“Tot ziens!”, bis bald Utopia! Löffler, Seeschwalben und Ringelgänse, auch die Schafe müssen jetzt wieder ohne uns auskommen. Und Rob? Nach einer Woche, vielen Begegnungen und noch mehr Gesprächen mit Besuchern wird er das Wattwächterhäuschen am Wochenende für die nächsten Freiwilligen räumen. Seine Erlebnisse und Eindrücke aus sechs Tagen im „Pipowagen“ hat er übrigens in einem amüsanten Blog beim „Texelse Courant“ festgehalten.

© Text und Fotos: Jutta M. Ingala Das Wattenmeer ist ruhig

Wer? Wo? Was?
Zwischen April und August werden je mittwochs und samstags um 14.oo Uhr zweistündige Wanderungen (8,- Euro, ggf. Ermäßigung) ab Wattwächterhäuschen in Utopia, dessen Namensgeber ein kleiner Bauernhof am Randes des Gebiets ist, durch das sonst nicht zugängliche Naturschutzgebiet De Schorren angeboten. Infos auf der Website von Natuurmonumenten (leider nur auf NL). Weitere Informationen über Texel bietet die Website vom VVV Texel. Im Frühjahr 2015 ist der erste deutschsprachige, sehr informative Reiseführer über die Insel erschienen: „Insel Trip Texel“ von Ulrike Grafberger.

Zu meiner Reise nach Texel wurde ich vom VVV Texel eingeladen. Herzlichen Dank dafür!

36 Gedanken zu “Allein im Pipowagen [Texel]

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  2. Welch Idylle Du in Deinen Zeilen und Bildern eingefangen hast – traumhaft! Ich wusste nicht, was ein Pipowagen ist ;-)
    Danke für Deinen Bericht, Lieben Gruß, Tanja

    • Guten Morgen liebe Tanja, ich hatte auch keine Ahnung! Job Schepers hat ihn so genannt. Bedeutet eigentlich soviel wie „aufgepimpter Bauwagen“ oder wie wir früher gesagt haben, aber ja nicht sagen sollten: „Zigeunerwagen“. Ein kleines Heim auf Rädern : ) Herzlichen Dank fürs Vorbeischauen, hab einen schönen Tag, Jutta

  3. Mit dem Pipowagen könnte ich mich auch anfreunden und die Schäfchen finde ich sowieso klasse. In Irland gab es welche mit pinker und wenn mich nicht mehr alles täuscht mit lila Farbflecken. Ist wohl das irische Pendant zur berühmten lila Kuh. :D

    • Das lila Schaf! Witzig – hast du ein Foto? Schafe finde ich immer knuffig, allerdings sehe ich ihnen nicht gerne in die Augen: Sie gucken ein bisschen teuflisch! Sonnige Grüße nach Österreich, Jutta

  4. Vielen Dank für deinen schönen Bericht und die umwerfenden Fotos ! Ist ja in der Tat ziemlich flach, aber für eine gewisse Zeit hat das auch seinen Reiz- dieser weite Blick. Und natürlich die Tierwelt zu beobachten. Schafe seh ich sehr gern, ihr heller Wollmantel auf den grünen Wiesen und dazu der knallblaue Himmel. Und eigentlich haben sie immer die Ruhe weg. Allerdings neulich auf Sylt hab ich streitende Schafe gesehen. War mir ganz neu ;) ! Viele Grüsse von Anja

    • Freu mich, dass es dir gefällt Anja! Prinzipiell habe ich ja auch nichts gegen Berge, aber wenn ich ans Radfahren denke, hat Texel meine Sympathien :) Ich habe einmal zwei Hammel im Streit gesehen. Bei Schafen denkt man ja immer, sie seien so gutmütig, aber ich glaube sie haben es faustdick hinter den Ohren! Sonnige Grüße, Jutta

  5. Manning, da ist es ja wirklich platt. Das sind grandiose Bilder! Toll, dass sich die Leute dort so engagieren und die Vogelwelt schützen und Besuchern etwas darüber erzählen. Die süßen Schafe sind dann noch das i-Tüpfelchen!
    Liebe Grüße :)

    • Ja, da ist es wirklich platt :) Gut zum Radeln natürlich! Auf Texel soll es mehr als 380 verschiedene Vogelarten geben. Für Utopia allein hat Job uns ja schon eine ziemlich lange Liste aufgezählt. Obwohl ich die meisten Vögel auf Distanz nur erahnen konnte und sowieso keine Ahnung von Vögeln habe, war ich hin und weg. Zuhause habe ich alle genannten Vogelarten nachgeschlagen und jetzt möchte ich unbedingt ein gutes Fernglas und ein Zoom-Objektiv für meine Kamera, um diese vielen schönen, oft seltenen Tiere näher zu beobachten. Faszinierend wie Löffler oder Säbelschnäbler ihre Schnabelform angepasst haben und unterschiedliche Techniken zum „Fischen“ und Stochern nutzen. Und wie die Schwalben mehrere kleine Fische im Schnabel sammeln können, ohne dass ihnen da einer wieder herausfällt. Ja, und die ganzen Menschen, die ihr Wissen über Flora und Fauna teilen und sich dafür einsetzen, dass so etwas Schönes erhalten bleibt: Bewundernswert! Lieben Dank fürs Vorbeischauen, Jutta

  6. Hallo Jutta,

    ein schöner Artikel mit tollen Bildern. Da möchte man direkt nach Texel fahren. Wie schön, daß es noch so ein Stück heile Welt gibt :)

    Viele Grüße
    Winfried

    • Guten Morgen Winfried, lieben Dank! Ja, ich hätte jetzt auch große Lust durch Utopia und De Schorren zu wandern. Vor allem um Vögel zu beobachten. Und zwar mit einem richtig guten Fernglas und diesmal dem richtigen Objektiv an der Kamera. Ich finde es klasse, wie hier Freiwillige eine Schutzzone für Flora und Fauna aufbauen und pflegen. Denn hier muss jährlich Hand angelegt werden: es werden neue Muscheln und Pflanzen angesiedelt, die entweder von den Wasservögeln gefressen oder aber vom starken Wind fortgeweht wurden. Schlussendlich muss auch Müll eingesammelt werden, der ins Gebiet hineingeweht wurde. Aber Freiwillige für diese Aufgaben scheint es glücklicherweise viele zu geben! Herzlichen Dank fürs Vorbeischauen, sonnige Grüße, Jutta

  7. Wenn ich solche Texte lese, freue ich mich immer wieder, dass es noch Menschen gibt, die ihre Leidenschaft für die Natur und deren Erhalt an andere so emotional weiter geben können.

    Als ich meine erste Reise die Niederlande tat, gelangte ich auch irgendwann in die Nähe der Insel. Doch leider war dort alles ausgebucht und wir mussten in eine andere Richtung weiter fahren… Liebe Grüße Heike

    • Guten Morgen liebe Heike, ich glaube, wenn man sich einmal richtig auf ein Thema einlässt, ist es ganz leicht, seine Leidenschaft mit anderen zu teilen. Natuurmonumenten und seinen ganzen freiwilligen Helfer leisten dort auf Texel unheimlich viel. Natürlich gab es auch Stimmen, die mit der stetigen Ausbreitung der Schutzgebiete nicht so ganz einverstanden waren. Die kamen vor allem aus der Landwirtschaft. Aber es gibt eine gemeinsame Initiative zur Zukunftsgestaltung auf der Insel: „Planet Texel“ heißt die. Den Beteiligten ist es wichtig, immer rasche einen Konsens in offenen Fragen zu erreichen, damit es mit der Zukunftsgestaltung auch voran geht. Irgendwie ist das auf Texel spürbar. Da bewegt sich was! Ein wirklich schönes Ziel, für entspannende Tage. Herzliche Grüße, Jutta

  8. Eine interessante Geschichte! War denn der Reporter „privat“ dort oder war das ein Auftrag von der Zeitung? Für eine Woche fände ich so einen Wagen ganz kuschelig. Und die Schafe drum herum sind doch auch nett. Da könnte ich es wirklich aushalten!
    Ein schöner Bericht, Grüße
    Sarah

    • Hallo Sarah, Job war natürlich auch als „Reporter“ unterwegs. Er hat über seine Erfahrungen als Wattwächter in Utopia auf der Website vom „Texelse Courant“ geschrieben. Den Link findest du im letzten Satz des Artikels. Schlussendlich war er jedoch ein Freiwilliger, der Besuchern Infos gegeben hat, mit ihnen auf Exkursion in De Schorren gegangen ist und sich über Texels Natur und Vogelwelt ausgetauscht hat. Letztere haben ihm laut eigener Aussage eher die vielen fachkundigen Gäste – nämlich Vogelliebhaber – näher gebracht. Aber es ist ein toller Selbstversuch, ein Kontrastprogramm zum Alltag und eine gute Erfahrung. Mitten im Naturschutzgebiet mit ein paar Schafen als Gesprächspartner und den vielen emsigen Vögeln drumherum. So eine Woche in diesem Wagen könnte ich mir auch gut vorstellen! Herzlichen Dank, hab einen schönen Tag, Jutta

  9. Mooooin Jutta,

    ein sehr schöner Bericht über Job und seinem Pipowagen … ;) :D
    Wie immer toll geschrieben und klasse Bilder, deine Bildsprache ist wirklich sehr schön.

    Ganz liebe Grüße von der Elbe
    Ralph

    • Lieber Ralph, herzlichen Dank! Freue mich total über dein Kompliment zu den Bildern! Zum Text natürlich auch : ) Ich hatte bei euch ja schon mitgelesen und fand es interessant wie du den Außendeich mit dem schmalen Weg und dem Wattenmeer rechts fotografiert hattest. Das gefiel mir und es ist klasse, wenn man einen Ort, den man selbst besucht hat, auch aus dem Blickwinkel anderer betrachten kann. Gibt neue Ideen, neue Inspiration! Herzliche Grüße zurück, sag Claudia „Hallo!“ von mir, Jutta

    • Thanks a lot Ronni! I am really happy that you always stop by to read them. And your comments always remind me that if it weren’t for you, I’d still be using my camera in automatic mode! Enjoy the evening with your Australian guests. Hope to see you and Svanni next year, big hugs, Jutta

    • Lieben Dank Ulrike! Texel ist so eine richtige „Jedermannsinsel“, aber im allerbesten Sinne. Wer Strand möchte, findet den kilometerweit. Wer Vögel beobachten möchte, ist im Paradies. Radfahren, im Watt wandern, mit dem Kutter hinaus aufs Meer oder durch die schönen alten Dörfer schlendern und hier und da einkehren. Geht alles! Außerdem gibt es ein paar richtig gute Adressen für – hm, klingt jetzt vielleicht sonderbar – „neue niederländische Küche“ : ) Texel ist schon einen Abstecher wert. Jedes Jahr! Herzliche Grüße, Jutta

  10. Ein Pipowagen, wunderbar! Zusammen mit den Schafen und der Windmühle erst einmal ganz Idylle. Deinem Artikel gelingt es, der werten Leserin nicht ganz einfach darstellbare Zusammenhänge mit obendrein sperrigen Begriffen – Brackwasserfäche! – renaturiertes Gebiet! doch interessant und äußerst lesenswert zu präsentieren. Keine einfache Aufgabe, aber Utopia lockt jetzt mit Vogelstimmen……

    • Liebe Sabine, herzlichen Dank! Ich hatte mich schon gefragt, ob das nicht etwa zuviel des Guten war… Mein Tipp für deinen Besuch auf Texel: Nimm ein gutes Fernglas mit. Das hatte ich nämlich nicht. Das richtige Objektiv für die Kamera hast du sicher? Ich war leider auch damit nicht ausgerüstet. Zum Glück haben die Schafe direkt vor der Kamera posiert! Hab einen schönen Abend, sonnige Grüße, Jutta

  11. Mit deinen einzigartigen Reisereportagen lässt du den Leser an deinen Erlebnissen unmittelbar teilhaben. Sehen und hören, riechen und fühlen – die Sinneseindrücke des wirklichen Lebens schlagen sich in deinen Reportagen nieder. Du hast das Talent, einen Schauplatz so plastisch zu beschreiben, dass sich der Leser in das Geschehen eingebunden fühlt und die Schafe blöken hört.

    • Ein großes Dankeschön fürs Mitlesen, lieber Bernd, und für das schöne Kompliment, das du mir hier hinterlässt! Freue mich sehr und sende sonnige Grüße auf die andere Seite des Münsterlands, Jutta

  12. Das leere Boot und das Meer – das ist ja ein wunderschönes Foto!!! Sag mal, was ist denn gegen Gummistiefel zu sagen? Ich trage die nämlich lieber als Turnschuhe; überall wo´s nass sein könnte… Liebe Grüße, Stefanie

    • Hallo Stefanie, ich denke gegen Nässe sind die Gummistiefel unschlagbar, aber ein bisschen flotter ist man vielleicht doch in den alten Turnschuhen. So oder so: Wenn man mal im Schlick steckt, ist es wohl ganz egal : ) Sonnige Grüße in den Norden, Jutta

Heraus mit der Sprache! Ich sehe es wie Karl Popper: "Der Wert eines Dialogs hängt vor allem von der Vielfalt der konkurrierenden Meinungen ab."

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