Was vom Tage übrig blieb [Island]

Am 21. November 1973 ist das Wetter im Süden Islands schlecht. Die Wolken hängen tief, ein Sturm peitscht die Küste unbarmherzig und wirft meterhohe Wellen an Land. Grau in Grau die Landschaft, Himmel und Ozean werden eins und auch das Geröllfeld Sólheimasandur hebt sich kaum noch ab. DC-3 - das Wrack 41 Jahre später
Für die Besatzung der Douglas R4D-8 17171, einem US-Militärflugzeug auf dem Weg nach Westen, ein Alptraum. Der Funkkontakt zur Basis ist längst abgebrochen, die Tanknadel hängt am unteren Anschlag. Bald wird es Nacht. Der Pilot setzt zur Notlandung an.
Nebelbänke am frühen Morgen
So oder ähnlich muss es sich abgespielt haben. Flug und Datum sind historisch, ob der Tank aber tatsächlich leer war, wird heiß diskutiert. Alle Besatzungsmitglieder überleben. Das Wrack bleibt am Sólheimasandur zurück und bietet vier Jahrzehnte später ein faszinierendes Foto-Motiv.
Wer in Island einmal in schweren Sturm und Regen geraten ist, ahnt, wie es sich an diesem 21. November angefühlt haben muss. Heute, Ende Februar 2014, drängt sich ein anderes Bild auf. Von Wolken keine Spur, der Himmel strahlt blauer als blau. DC-3 - statt Cockpit ein klaffendes Loch DC-3 - Löcher in der Außenhaut
Wo genau Ronni von der Ringstraße auf das Geröllfeld abgebogen ist, weiß ich nicht mehr. Vielleicht gab es ein Schild. Ich kann mich nur an eine Öffnung im endlosen Zaun erinnern. Irgendwo östlich vom Skógafoss, westlich von Vík. Einen Weg gibt es hier nicht. Aber wer einen Wagen mit Allradantrieb hat, kommt gut voran und fährt einfach schnurgerade ein paar Meilen in Richtung Süd-Ost.
DC-3 - unwirkliches Szenario
Das Wrack ist … ein Wrack. Doomsday-Szenario. Der Rumpf wirkt relativ intakt, doch wo einmal das Cockpit war, klafft ein großes Loch. Die Tragflächen fehlen, die Außenhaut ist durchlöchert, Kabel baumeln in die Leere. Von hinten kann man ins Flugzeug klettern. Es ist eine leere Hülle, am Boden hat sich feiner Schotter gesammelt. Hineingeweht von ungezählten Stürmen. „Take nothing but pictures. Leave nothing but footprints …“ Ich frage mich, wo Sitze & Co. geblieben sind. Wurde die Besatzung beim Aufprall aus dem Flugzeug geschleudert?
DC-3 - aufgerissenDC-3 - leere Hülle
Bei all dem Drama, das sich hier vor vierzig Jahren abgespielt haben muss: Beklemmend ist dieser Ort nicht. Im Gegenteil. Unter dem blauen Himmel erscheint er unwirklich schön. Als sei das Wrack eine Skulptur, die hier auf kunstsinnige Besucher wartet.
Auch einsame Orte wie diesen, hat man natürlich nicht ganz für sich allein. Als weitere Neugierige auftauchen, nehmen wir Abschied gen Vík und fahren eine Weile die Ringstraße entlang, bis wir den Abzweig zum Kap Dyrhólaey erreichen.
Blick zurück: SüdküsteDie Westmänner-Inseln am Horizont
Dyrhólaey ist eine steil aufragende Halbinsel vulkanischen Ursprungs. Von ihrer südlichsten Spitze haben wir eine fantastische Aussicht auf die Küste, überblicken den Strandabschnitt, auf dem das Wrack liegt und sehen in der Ferne sogar die Westmänner-Inseln. Dort, am Látrabjarg in den Westfjords und eben hier am Kap nisten in den Sommermonaten die größten Kolonien von Papageientauchern in Island. Jetzt, im späten Winter, sehen wir Eissturmvögel, die ihrem Namen beim Kunstflug durch den kräftigen Wind alle Ehre machen.
Leuchtturm am Kap Dyrhólaey
Meine Neugierde gilt jedoch dem Leuchtturm hier oben. Erbaut 1927 auf dieser prominenten Klippe, markant eckig – nicht rund, wie so häufig – und 13 Meter hoch. Er ist weiß getüncht, Fensterrahmen und Kuppel sind leuchtend rot gestrichen. Das hat er mit vielen anderen Leuchttürmen gemein. Mir hat es seine Architektur angetan: die strengen Linien, die schöne Symmetrie. Ein fantastischer Kontrast zur Landschaft. Und die Aussicht aufs Meer ist – auch, wenn es abgedroschen klingt – atemberaubend.
Leuchtturm in perfekter Symmetrie
Hatte ich schon erwähnt, dass ich irgendwann einmal am Meer leben möchte? So ein Leuchtturm auf einer Klippe wäre (m)ein Traum. Der vom Kap Dyrhólaey ist unbewohnt, aber man kann ihn mieten … habe ich gehört. Vielleicht werde ich das einmal tun. Was vom heutigen Tage übrig bleibt ist Sehnsucht.

„Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft.” Wilhelm von Humboldt

Update 28. März 2016: Seit dem 14. März 2016 ist der Zugang zum Wrack für Fahrzeuge gesperrt. Landeigner hatten damit u. a. auf in Island strengstes verbotenes Offroad-Fahren reagiert. Wer das Wrack besuchen möchte, muss nun einen ca. 3 Kilometer langen Fußmarsch in Kauf nehmen. Tricky: Fahrzeuge einfach am Straßenrand zu „parken“ ist auch nicht gestattet und zudem recht gefährlich. Die zunehmende Ignoranz, das rowdy-hafte Verhalten unter Island-Besuchern ist beschämend. #IcelandDeservesBetter Danke an meinen engagierten Leser und Island-Fan Winfried für den Hinweis!

45 Gedanken zu “Was vom Tage übrig blieb [Island]

  1. Oh, Island-Besucher werden aus dem „Paradies“ vertrieben…. Leider scheint die Zeit der Verbote angebrochen zu sein, Regeln gab es ja schon lange. Bereits 2012 mussten auch wir erleben, dass Island bei Geländewagenfahrern aus Europa hoch im Kurs steht. Die meisten halten sich daran, nur auf den markierten Pisten zu fahren. Einige jedoch beschädigen leider den sensiblen vulkanischen Boden auf lange Zeit durch Missachtung der Vorschriften. Man kann nur hoffen, dass sich jetzt echte Fotofans auf den 3 km-Marsch machen…..Traumhafte Fotos übrigens, Jutta! Abendliche Grüße, Sabine

    • Hallo, liebe Sabine, Wenn jeder Gebote und Hinweise beachten würde, Common Sense zeigte und auch sonst Respekt vor Natur, Mensche, Tier, dann wären Verbote so etwas von überflüssig. Leider scheint es „chic“ zu sein, sich ganz egoistisch über alles hinwegzusetzen. Oder es liegt an der um sich greifenden Verdummung der Menschen (Sorry!). Wenn ich den Kommentar von heute auf Facebook lese „Manche Regel schreien gerade danach, gebrochen zu werden…“ muss ich mir an den Kopf greifen. Ich befürchte. Island und seine Besucher stecken in einem Dilemma. Was tun? Fern bleiben? Abwarten? Und es ist ja nicht nur Island. Wie bekommt man diejenigen in den „Griff“, die wie die Berserker durch die Lande fegen? Gerechterweise muss man sagen, dass natürlich die aktuell VIELEN Besucher in Island nicht gleichzusetzen sind mit ROWDYS. Liebe Grüße, Jutta

  2. Wow, das sind wunderschöne Fotos!
    Ich will nächstes Jahr gerne nach Island fahren (also wirklich fahren, in meinem Van…). Muss noch schauen, wie ich da am besten (und günstig) über das Wasser komme mit dem Auto. :) Da freue ich mich jetzt schon drauf, Island steht schon länger auf meiner Wunschliste!

    • Hallo Mandy, danke dir! Vielleicht ist der Zugang zum Wrack bald schon wieder offen, wobei du mit dem Van tatsächlich nicht über das Geröllfeld fahren kannst. Aber du kannst ihn dort abstellen und den „Straßenrand“ vermeiden. Überfahrten nach Island bietet Smyril Line ( http://www.smyrilline.de/ ) an. Du könntest Island dann gleich mit den Färöer Inseln (Sehr zu empfehlen für Naturliebhaber!) verbinden. Für Island empfehle ich dir einige der „Highlights“ links liegen zu lassen und die etwas weniger bekannten Orte (bspw. anstelle von Strokkur, Geysir & Co. am Haukaladalur den Schlamm-Geysir Gunnuhver nahe Reykjavík) zu besuchen. Das Land ist wirklich überall schön, aber am allerschönsten dort, wo es weniger Reisende hin verschlägt : ) Sonnige Grüße, Jutta

    • Guten Morgen Winfried, herzlichen Dank für deine Nachricht! Ich werde das gleich einmal als Hinweis ans Ende des Artikels setzen. Mir stehen bei all dem wirklich die Haare zu Berge. Die Entwicklung des ungelenkten Tourismus ist für Island einfach nur katastrophal. Zu viele Reisende, die das Land als persönlichen Abenteuerspielplatz betrachten. So traurig. Freue mich, dass du hier an mich gedacht und die Info geschickt hast. Sonnige Ostergrüße nach Bonn, Jutta

      • Hallo Jutta, bei angeblichen jährlichen Wachstumsraten von 20% an Touristen ist das wahrscheinlich leider ein negativer Nebeneffekt :( Die Zahlen im Winter wachen ja auch sehr pro Jahr. Ein schwieriges Thema zumal die Highlights ja alle in de Natur und nicht in Museen oder kompakt in einem Gebiet liegen. Wenn ich hoffentlich dieses Jahr wieder nach Island komme werde werde ich sicher auch sehr viele neue Hotels in Reykjavík sehen, die die „Massen“ aufnehmen. Alles hat seine zwei Seiten: Zunahme im Tourismus als immer wichtigere wirtschaftliche Einnahmequelle und die Steuerung des ganzen. Aber immer schade, egal wo und bei was, daß man wg. ein paar Möchtegern-Rowdys in Sippenhaft gezwungen wird, bestimmte Sachen nicht mehr machen zu könne wir zuvor.

        Viele Grüße
        Winfried

      • Ja, ein schwieriges Thema Winfried. Man kann natürlich nicht bei der Einreise die Spreu vom Weizen trennen. Alles Sehenswerte Einzäunen ist auch doof. Trotzdem könnte es ein wenig Entspannung geben, wenn sich die Massen aufteilen würden. Zu Geysir & Co. kann man ja nicht mehr fahren. Das ist unerträglich. Ich finde, dass es schon Alternativen zu den Hot Spots gibt, aber die meisten Besucher schlagen doch die konventionellen Routen ein oder sind einfach nur wenige Tage im Land und „klappern“ die so genannten Highlights ab, die ja auch massivst beworben werden. Auch ein Zeichen dafür, dass sich nur ein kleiner Teil aller Besucher im Vorfeld mit dem Land auseinandersetzt und eigene Schwerpunkte sucht. Eines, das Island wirklich hätte einführen sollen, ist der Nature Pass, den jeder Non-Resident bei der Einreise erwerben muss. Und der dürfte ruhig teuer sein, um zumindest einen allgemeinen Fonds anzulegen, über den Orte, die durch wachsende Besucherzahlen in Mitleidenschaft gezogen wurden, zu erhalten. Finde ich : ) Sonnige Grüße, Jutta

    • Oh, da muss ich gleich einmal lesen! Ja, ein Leuchtturm oder ein Haus auf den Klippen … oder so … Ich mag die Luft, ich mag den Wind und ich mag es, wenn mir nichts die Sicht verstellt. Ach, wer weiß, vielleicht irgendwann? Nein: Ganz bestimmt irgendwann! Ahoi, Jutta

  3. Pingback: Was macht ein Flugzeugwrack am Strand von Island? | Travel Pins

    • Danke dir, Oli, ist auch ein sehr fotogener Ort! Ich mag ja, die einsamen und verlassenen Ort sehr. Wäre gerne noch etwas länger dort geblieben. Hab einen tollen Tag, Jutta

  4. Beeindruckende Bilder, Jutta! Da steigt die Vorfreude auf meine eigene Island-Reise Mitte Juli gleich noch mehr :-) Leider haben wir kein 4WD, daher können wir mit dem Auto nicht selbst dorthin. Zu Fuß von der Ringstraße weg wäre zu weit, oder?

    Liebe Grüße,
    Flo

    • Hi Flo, vielen Dank! Habe gerade bei euch geschmökert: Ihr geht auf Weltreise und Island ist die erste Station!? Wow! Die Sache mit dem 4×4 ist die: Mit einem normalen Wagen kommst du nur langsam voran und wirst durchgeschüttelt wie wild. Du könntest größeres Geröll wahrscheinlich umkurven, denn die Ebene ist groß und weit. Schwierige Flussfurchen oder so etwas gibt es dort nicht. Wenn dein Wagen allerdings Schaden nimmt, ist das Dilemma groß. Was die Distanz betrifft, werde ich einmal meinen Guide Ronni fragen. Ich verliere da immer schnell das Gefühl. Viellicht hat er auch eine Einschätzung parat was das Befahren der Strecke ohne 4×4 betrifft. Ich melde mich dazu, ja?
      Sonnige Grüße
      Jutta

      • Ja, wir starten zuerst im hohen Norden und dann geht es runter bis an die Südspitze Südamerikas – und die Pazifikküste wieder hoch :) Wäre echt super, wenn du bei deinem Guide nachfragen könntest, wo genau das war.

        Liebe Grüße aus Wien,
        Flo

      • Hallo Flo, hörst sich super an! Vielleicht hast du es schon gesehen: Ronni hat hier oben bereits geantwortet. Das Wrack liegt also mehr als drei Kilometer von der Ringstraße entfernt auf dem Geröllfeld. Es gibt dort allerdings keine Wegweiser. In meinem Instagram-Feed gibt es ein Foto mit Koordinaten. Vielleicht hilft das. Ronni meint, dass man auch mit einem „normalen 4×4 Wagen“ dorthin gelangt – also nicht zwangsweise einen Superjeep braucht. Aber Allrad wäre schon empfehlenswert. Habt ihr euren Wagen bei einem örtlichen Autoverleih gemietet? Ich würde dort einfach mal nachfragen, ob ihr mit dem Wagen zum Wrack fahren könnt. Wie gesagt: Das Geröllfeld ist flach. Ich bin jedoch in 2013 mit einem 4×4 unterwegs gewesen, der laut Autovermietung für „all terrains“ geeignet war, mit dem wir aber schlussendlich kaum über die Geröllstraßen (die ja zum Beispiel auch zum Dettifoss führen) gekommen sind. Das war ziemlich ärgerlich. Besser auf Nummer sicher gehen und entweder den Wagen upgraden oder aber einfach die schwierigen Wege meiden. Ganz ehrlich: Island steckt voller Wow-Orte. Ob mit Flugzeug-Wrack oder ohne! Ihr werdet nicht enttäuscht sein! Hoffe, das hier hilft ein wenig weiter,
        herzliche Grüße
        Jutta

      • Vielen Dank, Jutta. Das hilft mir schon sehr. Leider werden wir uns ein Upgrade aber nicht leisten können, dazu sind die Mietwagen-Preise im Sommer (Hochsaison) leider unverschämt hoch. Trotzdem haben wir ja einige Highlights eingeplant, die auch über die besser ausgebauten Straßen zu erreichen sind :)

        Liebe Grüße,
        Flo

      • Ja, ich weiß: Killer-Preise! Immerhin könnt ihr euch erkundigen, ob es OK ist, die Strecke zu fahren und vor Ort entscheiden. Ich wünsche euch auf jeden Fall eine tolle Island-Reise und einen spannenden Round-the-world-Trip! Und nun erst einmal einen guten Start in die neue Woche,
        Jutta

  5. Pingback: Der Beste Reiseblogartikel im Frühjahr | GoEuro Blog

  6. Hallo Jutta, ich wollte Dir nur sagen, dass mir Deine Bilder ungemein gut gefallen. Wo Bilder sonst einen Text unterstützen, ist es gerade hier genau andersrum: der Text begleitet die Bilder, die eigentlich die Geschichte erzählen. Das gefällt mir sehr. Oder wie es heute heißt: Supergeil! ;-)

    Gruß,
    martin

  7. Ganz wunderbare Bilder ! Das Wrack hätten wir auch gerne bewundert……haben aber irgendwie diese verflixte Einfahrt nicht gefunden. Schild hab ich weit und breit keines gesehen……vielleicht bin ich an diesem Tage aber auch gerade mal wieder „blind“ unterwegs gewesen (manchmal sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht).
    Auf alle Fälle hat es uns in Island sehr gut gefallen und irgendwann muß ich da auch mal wieder hin….und dann finde ich diese Einfahrt ;) !
    Gruß aus dem Sørlandet

    • Hallo Ricarda, herzlichen Dank für deinen Besuch hier! Ich bin mir nicht sicher, ob ICH die Einfahrt alleine gefunden hätte. Und auch was das Schild betrifft… Gab es eines oder doch nicht? Ich glaube eher nicht. Glücklicherweise war ich ja mit einem Ortskundigen unterwegs. Das hat sich auch an anderen Tagen als super hilfreich erwiesen. Nicht zuletzt was geheime Plätzchen und spannende Geschichten rund um die Orte betrifft. Ja, ich würde auch lieber heute als morgen wieder nach Island reisen. Aber wenn ich Sørlandet lese, scheint mir, dass du atemberaubende Natur gleich vor deiner Haustür hast! Oder bist du gerade auf Reisen? Sonnige Grüße,
      Jutta

      • Gerade auf Reisen…….leider nicht ! Aber Sørlandet hast Du schon richtig gelesen – wir haben das grosse Glück seit einigen Jahren hier leben zu dürfen :))
        Und ja, das Sørlandet bietet auch traumhafte Natur und es ist immer wieder erstaunlich, daß man auch nach einigen Jahren noch neue wunderschöne Plätzchen entdecken kann. Also wenn wir mal nicht auf Reisen gehen können (ist leider nicht jedes Jahr machbar) so genießen wir die Gegend hier natürlich umso mehr !!
        Doch Island war schon ein ganz besonderes Highlight letzten Sommer, genauso wie die Lofoten vor 3 Jahren….usw…..usw…..ach, es gäb ja noch sooo viele traumhafte Orte zu sehen…..wer weiß was wir noch schaffen werden. Daher bin ich dankbar für jede Reise (und seien es nur ein paar Tage mal übers Wochenende) die sich ergibt.
        Aber wie gesagt – es ist hier ebenso wunderschön und ich will auch gar nicht klagen ;)
        Ganz liebe Grüsse !

      • Oh, die Lofoten – ein noch unerfüllter Traum! Ferne und exotische Ziele locken ja oft besonders, aber ich meine, dass man tatsächlich direkt vor der Haustür ganz wunderbare Orte entdecken kann. Wenn man aufmerksam schaut! Liebe Grüße und ein sonniges Wochenende wünsche ich dir,
        Jutta

  8. Tolle Bilder von dem Wrack! Hat mein Herz als Aviation Geek sehr erfreut! Teilweise kann man aviatisches Altmetall aus dieser Epoche der Luftfahrt sogar noch life und fliegend erleben, so wie ich es in Fairbanks tun konnte.
    Vielleicht noch ein Hinweis für alle, die in der Welt der Luftfahrt nicht ganz so bewandert sind: Die Douglas R4D ist die Marine-Variante der C-47, welche besser als DC-3 oder in Deutschland auch „Rosinenbomber“ bekannt ist.

    • Hallo Ingo, herzlichen Dank! Ich werde gleich einmal deinem Link folgen – bin sehr neugierig. Der Hinweis zum „Rosinenbomber“ ist super, das sagt natürlich auch mir etwas. Ich muss gestehen, dass ich etwas verwirrt war, nachdem ich bei meiner Recherche die wechselnden Bezeichnungen gefunden hatte. Ein Nachtrag wäre hier wohl nicht schlecht, denn Ronni hatte auch zusätzliche Infos. Die sollten zusammen mit deinen erscheinen. Herzlichen Dank und sonnige Grüße,
      Jutta

  9. Leider hatte ich Probleme den ganzen Text zu lesen (zeigt mir nur ca. ein Drittel an). Nichtsdestotrotz habe ich deine Bilder auf mich wirken lassen. Die erzählen auch schon eine Menge über den besagten Tag.
    Sehr schön, Jutta.

    • Oh, schade! Gut, dass du wenigstens die Fotos sehen konntest. Und ganz unten im Text steht etwas, das ich dir ohnehin schon einmal erzählt habe (glaube ich): Dass ich gerne am Meer leben würde! Zum Beispiel in diesem Leuchtturm am Kap. Liebe Grüße,
      Jutta

  10. So wundervolle Aufnahmen. Am besagten Leuchtturm war ich zwar nicht, habe ihn aber aus der Ferne gesehen. Irgendwann fahre ich die Schotterpiste dort auch noch hoch. Und das Flugzeugwrack ist wirklich faszinierend. Liebe Grüße. :)

    • Lieben Dank! Wenn man dort oben auf der Klippe steht und den Blick in die Weite schweifen lässt, die Westmänner-Inseln im Blick, links die Felsnadeln von Reynisdrangar, rechts der weite schwarze Lavastrand und im Rücken eine schneebestäubte Bergkulisse, dann kann man nicht anders, als dort leben zu wollen! Das Wrack ist wirklich klasse: Wie ein gestrandeter Wal liegt es dort, so einsam … Hat was! Sonnige Grüße,
      Jutta

  11. Während ich deinen Beitrag lese braut sich vor meinem Fenster ein Gewitter zusammen. Das Donnergrollen ist eine seltsam surreale Hintergrundmusik zu deinen Bildern mit dem tiefblauen Himmel. Besonders das Bild vom Leuchtturm im Gegenlicht gefällt mir (aber wunderschön sind sie alle!). Ich kann sehr gut verstehen, dass du dort einziehen möchtest, könnte mir auch gut gefallen, wenn der isländische Winter nicht wäre…

    • Lieben Dank, Susanne! Ja, der Winter… und natürlich der Wind, der oben ums Kliff braust. Aber die Idee bleibt reizvoll. Ist es unpassend, wenn ich jetzt sage „Genieße das Gewitter!“? Ich liebe Gewitter. Zumindest, dann, wenn ich von drinnen nach draußen schauen kann! Sonnige Grüße,
      Jutta

      • Keinesfalls unpassend, habe ich doch extra die Vorhänge aufgezogen, um auch nichts zu verpassen! Drinnen sitzen und Gewitter beobachten mag ich auch. Ich habe schon als Kind dann immer auf der Fensterbank gesessen und auf den nächsten Blitz gewartet.

Heraus mit der Sprache! Ich sehe es wie Karl Popper: "Der Wert eines Dialogs hängt vor allem von der Vielfalt der konkurrierenden Meinungen ab."

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