Wie ein galoppierendes Pferd [Frankreich]

« …à la vitesse d’un cheval au galop » Der Schriftsteller Victor Hugo soll diese poetischen Worte gefunden haben für die Flut, die den Mont Saint Michel im Wechsel der Gezeiten umbrandet und aus dem kleinen Klosterberg eine Insel macht. In Wahrheit wird der Mont Saint Michel heute nur selten völlig vom Meer umspült, aber imposant ist er auch so. Frankreich-Normandie-Raps-6GradOst_MG_1403
Mit meinem Filius bin ich einzig und allein seinetwegen aufgebrochen. Ein verlängertes Wochenende. 800 Kilometer nur der Hinweg. Stirnrunzeln daheim. Unverständnis, schließlich sei die lange Fahrt ganz gewiss stressig. Denn auch in Frankreich ist Feiertag. Verstopfte Autobahnen, Völkerwanderungen und noch Schlimmeres werden mir prophezeit. Dass es Orte gibt, die man partout sehen möchte und am liebsten sofort, verstehen immerhin einige Fernwehgeplagte. 
Stressig? Manchmal. Aber langweilig ist Autofahren nie. Schon gar nicht mit einem Teenager als Copiloten. Ich stelle fest, dass ich musikalisch eine Dekade übersprungen habe, aber einige Hundert Kilometer und vier Länder weiter ist die Wissenslücke einigermaßen geschlossen. Nur bei französischem Pop muss ich nach wie vor passen.

Wir erreichen die Pont de Normandie, die sich in einer eleganten Wellenbewegung über die Seine-Mündung spannt. Ihre Kurven sind definitiv erotisch und unsere Überfahrt gleicht einem heftigen Flirt. Filius rollt bei meinem Vergleich mit den Augen. 
Hier, an der imposanten Brücke, die Le Havre mit Honfleur verbindet, beginnt die letzte Etappe unserer heutigen Reise. Wir haben die Basse-Normandie erreicht, die Region im Norden Frankreichs, die sich vorwitzig ein Stück weit in den Ärmelkanal schiebt. Die Landschaft wellt sich sanft. Das Auf und Ab lullt uns ein. Während sich der Himmel mal strahlend, mal grollend zeigt, leuchten um uns herum die Rapsfelder so intensiv gelb, als seien sie gemalt. Dass dies die Wiege des Impressionismus gewesen sein soll, kann ich mir leicht vorstellen. 
Schwerer fällt die Vorstellung, dass uns noch gut 30 Kilometer vom Mont Saint Michel trennen, als der markante Felsen in der Ferne auftaucht. Er wirkt so nah. Und dahinter nichts: Ebbe, endloses Watt, der Horizont. Auch jetzt muss ich an ein Gemälde denken. An William Turners Landschaften etwa, mit ihrem ähnlich unwirklichen Farbspiel aus Beige- und Ockertönen, aus pastelligem Blau und Grün.

Doch für heute ist unser Ziel Saint-Malo. Adieu Mont Saint Michel, du musst bis morgen warten. Frankreich-Bretagne-SaintCastLeGuildo-Glyzinie-6GradOst_MG_1543
Für vier Tage haben wir uns in einem hübschen Boutique-Hotel eingebucht, fußläufig zum alten Festungskern der Stadt. Extra Muros sozusagen. Intra Muros, innerhalb der Mauern, scheint uns jedes Haus, jeder Winkel zuzuflüstern: Geschichten von einer bewegten Vergangenheit, von Korsaren und von Saint-Malos berühmtem Sohn, dem Schriftsteller François-René de Chateaubriand. Die Gassen sind eng und belebt, es gibt kleine Plätze mit einladenden Cafés, charmante Geschäfte, in denen ebenso charmante Französinnen dies und das einkaufen und vor allem Restaurants. Restaurants, die in ihren offenen Auslagen körbeweise Austern, Escargots oder Meeresfrüchte präsentieren. Verlockend. Und natürlich können wir nicht widerstehen. Aber es bleibt bei kleinen Appetithappen, bei einem Amuse Gueule. Schließlich wollen wir noch auf die Festungsmauer steigen, um von dort auf das Meer hinauszusehen, auf die kleinen Inselchen und Felsen, die vor Saint-Malo aus der See aufragen und bei Ebbe zu Fuß erreichbar sind. 
Den Abend verbringen mein Filius und ich in einer gemütlichen Brasserie. Fisch und Meeresfrüchte kommen auf den Teller. Einfach zubereitet, aber ungemein gut. Dazu Cidre aus den Äpfeln der Region. Es könnte kaum besser sein.

Am Morgen regnet es auf uns herab. Nicht heftig, doch die Landschaft wirkt blass. Das Parken am Mont Saint Michel ist gut organisiert, aber die endlosen Autorreihen lassen ahnen, dass hier tatsächlich ganze Heerscharen unterwegs sind. Ich bin desillusioniert, komme mir wie auf einem Jahrmarkt vor. Die schmalen Gassen am Fuß des Felsen quellen über von Menschen. Links und rechts Buden und Büdchen. Ist das der Klosterberg? Welterbe der UNESCO? Immerhin, ganz ohne Tradition sind die Verkaufsstände nicht: „Stiftsläden“ oder „Krambuden“ an Kirchen standen schon im Mittelalter in Blüte. Zum Glück ist vom Regen bald nur noch ein feines Nieseln übrig. 
Nicht wenige Besucher scheinen den steilen Gang auf die Spitze des Mont Saint Michel zu scheuen und wohl auch den kleinen Obolus, den man beim Eintritt ins Kloster entrichten muss. Hier oben herrscht also angenehme Leere. Kloster und Kreuzgang sind die Mühe wert. Sind wir nicht auch deswegen hergekommen? Der Ausblick von der Terrasse, der Blick auf das Watt, auf die winzigen Figuren, die dort unten gehen, ist unbezahlbar. Wolken, die schnell über den Himmel ziehen, werfen ihre Schatten auf die Ebene, Priele zeichnen pastellblaue Muster, die Licht- und Farbspiele sind überwältigend. Wieder muss ich an die Impressionisten denken. 
In den nächsten Tagen lassen wir uns treiben und streifen ohne festes Ziel von einem schönen Ort zum nächsten. Wir entdecken verwunschene Fischerhäuser, umrankt von Glyzinien und Efeu und träumen uns hinein. Wir machen Halt an kleinen Hofläden, die Calvados und Cidre aus eigener Herstellung verkaufen. Gibt es schönere Souvenirs für daheim? Wir lassen die mysteriösen Steine in Saint-Cast-le-Guildo, die Pierres Sonnantes, für uns singen und staunen über die Boote, die wie gestrandete Wale im Flussbett des Arguenon liegen. Hier wirken die Gezeiten gewaltig. Am Fort La Latte bleibt mein Herz für einen Augenblick stehen: Glaubte ich doch mein Filius sei vom Turm ins türkisblaue Meer gestürzt. Aber nein. Er war nur auf Entdeckungsreise.
Wir sind an der Côte d’Émeraude, der Smaragd-Küste. Was zählen 800 Kilometer, wenn uns eine Landschaft wie diese empfängt?

“The sea, once it casts its spell, holds one in its net of wonder forever.” Jacques Yves Cousteau

Wer? Wo? Was?
Saint-Malo ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zum Mont Saint Michel, nach Saint-Cast-le-Guildo oder ans Cap Fréhel. Wir haben dort im Balmoral übernachtet, einem schönen Boutique-Hotel mit Fokus auf Nachhaltigkeit. Fabelhaftes Frühstück mit lokalen und hausgemachten Spezialitäten. In nur fünf Gehminuten erreicht man Saint-Malos Altstadt (Intra Muros).

Best Western Balmoral Hotel
24, Rue Theodore Monod
35400 Saint-Malo
Frankreich
T 0033 (0) 2 99561673
www.balmoral-saintmalo.fr

In leicht geänderter Fassung erschienen in Terra 02/2015.

39 Gedanken zu “Wie ein galoppierendes Pferd [Frankreich]

  1. Hallo Jutta!
    Ein sehr schöner Reisebericht, der mich gleich an meine Reise im Wohnmobil durch Nordfrankreich mit Rückweg über Paris als 19jährige zusammen mit 3 weiteren jungen Leuten erinnert. Leider war ich seitdem nie wieder in Frankreich…
    LG Dany

    • Hallo Dany, lieben Dank! Eine Tour mit Freunden im Wohnmobil hört sich nach viel Freiheit und Abenteuer an! Ich selbst kenne eigentlich auch noch viel zu wenige Ecken von Frankreich, obschon es von uns aus – also Münsterland – natürlich nicht unerreichbar fern ist. Ich würde zu gern bald wieder hinfahren, aber meine Männer sind gerade nicht so begeistert von der Idee. Schade. Wie steht es um deine Familie? Ein neues Abenteuer zu viert? Sonnige Grüße, Jutta

  2. Wow, wir haben gestern noch darüber gesprochen im nächsten Jahr einen Abstecher in die Bretagne / Normandie zu machen. Jetzt lese ich hier deinen Bericht, bin total begeistert und denke mir, dass kann kein Zufall sein. Wundervolle Bilder, die mir ganz viel Lust aufs Dorthinreisen machen :-)

    • Und dabei waren wir nur so kurz dort und es gibt so wahnsinnig viele tolle Ecken! Ich finde es immer ganz toll, wenn man einfach „en route“ über hübsche Ort stolpert. Es müssen gar nicht die weltberühmnten Highlights sein (klar, die will man auch sehen), oft sind es die kleinen Überraschungen gleich in der nächsten Gasse, die ein Aha-Erlebnis bescheren. Ich würde auch wahnsinnig gerne mehr Bretagne und mehr Normandie erkunden. Und das Essen: Einfach fabelhaft, für kleines Geld. Hat auch was, nicht wahr? Viele Grüße, Jutta

      • Ja, die kleinen Gassen und die unerwarteten Überraschungen sind das was die Reise besonders macht. Das eigene Entdecken. Ich kann mich an herrliches Essen dort erinnern, als ich vor über 10 Jahren für eine Woche dort war. Ein ganz eigenes Stückchen Frankreich erlebt man dort.

  3. Uh – wow! 800 Kilometer Anreise ist schon ein schönes Stück für ein verlängertes Wochenende. Aber so wie ich das sehe, hat sich’s absolut gelohnt! Da schaut’s ja sehr entspannt aus. :-)

    • Und ob! Wenn man Lust auf etwas verspürt und es gerade passt, muss man kleine Träume auch in die Tat umsetzen! Die lange Fahrt haben wir prima mit Mutter-und-Sohn-Gesprächen und Musik hören gefüllt. Und vor Ort haben wir alles genossen, was sich uns anbot. Aber Normandie und Bretagne bieten natürlich viel mehr Potential als nur für wenige Tage! Sonnige Grüße nach Österreich!

  4. Mit einiger Verspätung habe auch ich nun endlich den Artikel gelesen und bin begeistert. Wunderschöne Aufnahmen, ausdrucksstarke Farben, das liebe ich! Da ich selbst einmal nur fürs Wochenende nach Boston geflogen bin, kann ich die Reiselust zu jeder Zeit und Ort so gut verstehen. Daher sag ich mal so „Alles richtig gemacht!“ ;-)

    Liebe Grüße, ich freue mich auf neue Beiträge!

    • Hallo Christine, lieben Dank, freue mich! Ja, genau, warum sollte man nicht ganz spontan Ziele ansteuern, auf die man gerade am meisten Lust verspürt? Geht natürlich nicht immer :) Sonnige Grüße, Jutta

  5. Wunderschöne Bilder hast du gemacht, Jutta.
    Ich war ewig nicht mehr in Frankreich. Wir hatten früher ein Ferienhaus in der Provence und haben dort fast alle Schulferien verbracht. Als wir Kinder größer wurden und sich die Interessen eher von den Eltern weg bewegten, wurde das Haus verkauft.
    Damals war es mir egal. Ich verbrachte meine Ferien lieber mit Kumpels. Aber jetzt mit Familie wünsche ich mir manches Mal, das Haus wäre noch in Familienbesitz und ich könnte den Urlaub auch mit meinen Kindern dort verbringen.
    Naja, sollte eigentlich keine Ausrede sein, dort nicht mal hinzufahren. Trotzdem wäre es einfacher und schöner, wenn dort noch eine zweite Heimat sein würde.

    Toller Blog. Wie bist du auf den Namen 6GradOst gekommen?

    Schönen Gruß
    Julius

    • Guten Morgen, Julius,
      oh, das hört sich toll an! Da hast du sicher eine Menge wunderbarer Erinnerungen. Es muss herrlich gewesen sein, zu wissen: Bald fahren wir wieder nach Frankreich! Ich selbst kenne eigentlich gar nicht soooo viel vom Land: Einige Male Paris, einige Stippvisiten hier und dort. Aber ich würde gerne einmal auf den Spuren einiger Maler und Schriftsteller wandeln. In Giverny steht bspw. das Haus von Monet, wo er seine berühmten Seerosen-Bilder gemalt hat. Der Garten dort soll traumhaft sein! Solche Dinge gefallen mir : ) Und eigentlich ist Frankreich ja gar nicht so weit entfernt, nicht wahr?
      Danke übrigens für dein Kompliment! „6 Grad Ost“ nach meiner Position auf dem Globus. Eigentlich liegt mein Wohnort näher am Längengrad 7° Ost, aber irgendetwas hat mich daran gestört : ) Wünsche dir einen schönen Sonntag, herzliche Grüße,
      Jutta

  6. Hallo Jutta,

    es heißt doch schließlich Reise und nicht Dasein. Somit ist die Autofahrt eingeschlossen. Dass sich das nicht lohnt, kann doch nur von Menschen kommen, die sich ein ganzes Jahr auf ihren einmaligen Sommerurlaub freuen. Dabei sind es genau diese kleinen Ausflüge, die das Leben so lebenswert machen.

    Ich liebe Frankreich, war aber lange nicht mehr dort und habe auch noch viel zu wenig gesehen. Auf meiner Bucket-List steht es ganz fett ganz oben und sobald die Kinder in einem Alter sind, in dem man sie nicht mehr ständig im Auge behalten muss…

    lg Georgina

    • Hallo Georgina, ja, das stimmt. In der Mehrzahl sind es diejenigen, die dem „Unterwegs sein“ nichts abgewinnen können. Und dabei ist gerade DAS oft grandios! Vor allem, wenn man mit dem Auto unterwegs ist und ganz spontan Stops an hübschen Plätzchen einlegen kann. Ich fand natürlich auch die Zweisamkeit mit meinem Sohn toll. Viel Zeit zum Quatschen, nur wir beide: Das hat uns gefallen! (Und wohl auch gefehlt.) Alles hat natürlich seine Zeit und ich finde es absolut richtig, Reisestil und -ziel den Bedürfnissen der Kinder anzupassen. Welche das sind, kann man selbst am besten einschätzen. Frankreich wartet ganz sicher auf euch :) Sonnige Grüße, Jutta

  7. Herrliche Gegend. Ein Ort, den ich dank dir auch gerne sehen möchte. Dass der Mont Saint Michel nicht mehr gänzlich umspült wird wusste ich bis dato nicht.
    Frankreich hat wirklich einiges zu bieten. Die Landschaft ist schon einmalig. Besonders anziehend finde ich die Provence mit den Lavendelfeldern und den tiefen Schluchten mit türkisem Wasser.

    • Hallo Christina, ja, es ist einfach schön in diesem Fleckchen Frankreich! Alte, charmante Städte und Dörfer, die Küste wild und die Gezeiten mächtig. Rund um den Mont Saint Michel hat/te man mit Versandung zu kämpfen. Es wurde seit 2005 einiges Know-how und Hightech (und viel Geld natürlich) investiert, um dem entgegenzuwirken. Die alte Zugangsstraße, über die Besucher früher zum Klosterberg gelangten, wurde abgerissen. Statt dessen gibt es seit Ende Juli eine filigrane Fußgängerbrücke (eher einen Steg), durch die der Berg seinen Inselcharakter auch optisch zurückgewonnen hat. Heißt aber für die rund 50 Bewohner des Mont Saint Michel, dass nun auch sie ausschließlich per pedes Zugang haben und alles (Lebensmittel sind da wohl das kleinste Problem) eben auch zu Fuß transportieren müssen. Die Brücke ist 760 Meter lang! Leicht nachvollziehbar, dass nicht jeder glücklich ist. Für den Landschaftserhalt finde ich das Projekt jedoch grandios.
      Die Provence kenne ich leider noch gar nicht. Meine Freundin fährt seit Jahren jeden Sommer in die Provence und schwärmt von der Landschaft, eben auch von den Schluchten mit türkisblauem Wasser und dem schönen Licht dort. Ach, so viele Orte, die es noch zu entdecken gibt! Wünsche dir einen schönen Abend, liebe Grüße, Jutta

    • Bonjour Winfried, so soll es sein! Beim nächsten Kommentar möchte ich dann bitte lesen:“Hey, ich war dort, weil du mich inspiriert hast!“ Bin gespannt : ) Ich empfehle dir aber, aus vier Tagen gleich vier Wochen zu machen. Die Ecke ist einfach zu schön und was es dort noch alles zu entdecken gäbe! Ich habe jetzt schon wieder Sehnsucht dorthin … Lieben Dank fürs Vorbeischauen, à bientôt, Jutta

    • Hallo Ulrike, die Reisen mit Luciano – selbst, wenn sie so kurz sind wie diese – sind total schön. Da geht es nicht nur um „Urlaub“ und neue Orte entdecken. Es geht vielmehr um die gemeinsame Zeit. Und manchmal will der Sohnemann ja Dinge mit seiner „Ma“ besprechen, die der Papa gar nicht wissen soll. Quality Time. Mir tut das auch sehr gut, Das Fleckchen Erde dort oben in Frankreich kann ich nur empfehlen. Am besten für einen etwas längeren Besuch! Lieben Dank und sonnige Grüße, Jutta

  8. Da kannst du deinem Kind aber wirklich ganz schön dankbar sein :) wunderschön dort. Die Bilder natürlich auch, wie immer!!

    liebe Grüsse,
    Simon

    • Guten Morgen, Simon, Filius ist der Beste! Bringt mich in puncto Musik up to date und in Sachen Technik sowieso. Scheint oft klüger als ich, wenn es darum geht, die Fünfe auch mal gerade sein zu lassen. Leider will er nicht mehr auf die Fotos. Immerhin: Seine Füße habe ich erwischt : ) Lieben Dank und herzliche Grüße an euch zwei in die Schweiz, Jutta

    • Mit den kleinen Männern kann man ja zwei, drei Tage anhängen : ) Aber für Kids ist das eine tolle Ecke! Es gibt so viel zu sehen für Kinderaugen und die riesigen Unterschiede von Ebbe und Flut, die ja gerade in den kleinen Häfen so spektakulär sind, wenn die Boote wie kleine Käfer umfallen, würden deine Jungs sicher auch begeistern. Auch nicht schlecht: Es lässt sich ungemein gut und ungemein günstig an der Küste essen, wenn man kein Kristall auf dem Tisch erwartet! Freut mich, dass es dir gefällt, liebe Grüße, Jutta

  9. Hallo Jutta,
    wow, was für eine beeindruckende Landschaft. Frankreich mal anders und doch irgendwie nicht. Gefällt mir sau gut.
    Liebe Grüße,
    Claudia

    • Claudia, smile! Ich fand besonders unsere Abende so richtig französisch: Luciano – mein Filius – wollte immer wieder zurück in die Brasserie. Und warum auch nicht? Zuerst haben wir an der Theke gesessen, dann an einem gemütlichen Tisch in einer kleinen Nische. Alles war so herrlich unkompliziert, einfach schön. Es gab viel Gelächter um uns herum und wir mittendrin. Das Beste: Ohne (Zeit)Plan reist es sich so entspannt und man entdeckt die allerschönsten kleinen Winkel! Liebe Grüße in den Norden, Jutta

  10. Einfach nur schön…<3 Ein wunderbarer Artikel liebe Jutta! Ich glaube, meine Gedanken werden heute wohl noch des Öfteren nach Frankreich schweifen ;)

    • Ah, fabelhaft, so soll es sein! Warst du schon einmal in der Ecke? Ich möchte so gern noch viel mehr erkunden, z. B. Giverny, wo Monet gelebt und seine traumhaften Seerosen-Bilder gemalt hat oder einfach nur die Küste entlang gen Süden fahren. Aber bisher konnte ich meinen Mann nicht so wirklich für Frankreich begeistern. Seit dem Frühstück gibt es einen Hoffnungsschimmer! Wünsche dir einen tollen Tag, Jutta

    • Endlich eine Seelenverwandte! Ja, wenn man Lust darauf hat, soll man es tun. Wir wollen später schließlich keinen verpassten Gelegenheiten nachtrauen :) Lieben Dank fürs Vorbeischauen, Anna, sonnige Grüße, Jutta

  11. Wie schön, so den Tag zu beginnen. Eine Tasse Kaffee und dazu diesen wunderschönen Artikel lesen, der mich einfach so nach Frankreich beamt. Und dazu traumhaft schöne Fotos. Danke liebe Jutta, der Tag kann beginnen!

    • Lieben Dank für das schöne Kompliment, Simone, freu mich riesig, dass du inspiriert in den Tag startest! Und stell dir vor: Selbst mein Mann, der Frankreich-Muffel, liebäugelt nun mit der Tricolore. Ich glaube, ich habe da etwas richtig gemacht : ) Sonnige Grüße und tot kijk, Jutta

    • Moin moin, Tanja! Ah, so lieb von dir! In natura sieht es dort aber noch besser aus. Lustigerweise wollte mein Mann nie nach Frankreich. Heute früh hat er sich durch die Bilder geklickt und meinte: „Oh, da könnten wir auch mal hinfahren!“ Ich musste so lachen. Hab einen tollen Tag, sonnige Grüße, Jutta

    • Guten Morgen, Sophia, ja, das habe ich mir auch gedacht! Und unter grauen Wolken scheint das Meer ganz besonders intensiv türkis zu leuchten! Wozu noch in die Ferne schweifen? Danke und sonnige Grüße, Jutta

Heraus mit der Sprache! Ich sehe es wie Karl Popper: "Der Wert eines Dialogs hängt vor allem von der Vielfalt der konkurrierenden Meinungen ab."

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