Mensch, geh doch mal ins Theater! [Bochum]

„Bühneneingang“. Unscheinbar prangen die Lettern am kleinen Vordach. Die Metalleinfassung ist schmucklos und etwas ramponiert, erinnert daran, dass das Gebäude aus den 1950er Jahren stammt. Ein roter Monolith in eigenwilliger Form, der den Platz zwischen Bochums Königsallee und Saladin-Schmitt-Straße ganz für sich beansprucht. Früher stand hier ein Varieté, das nach zwei ebenso kurzen wie erfolglosen Jahren schließen musste. Dessen Nachfolger, das Stadttheater, schrieb eine ganz andere Geschichte. Aber auch hier gab es kein Happy End. Nach Aufstieg, Ruhm und Ehre kommt die Tragödie: Das Gebäude wird 1944 zerbombt. Erst 1953 eröffnet an gleicher Stelle das neue Schauspielhaus. Gebaut nach Plänen von Gerhard Graubner. Heute steht der rote Backsteinbau unter Denkmalschutz. 
Bühneneingang

Labyrinth der Künste
Um Punkt 11 beginnt an dem kleinen Seiteneingang mit dem verheißungsvollen Namen die „Theaterführung am Sonntag“. Petra Krolikowski, die früher hier gearbeitet und noch lange nicht genug vom Theater hat, nimmt uns mit auf eine unglaubliche Reise. Führt uns durch schmale Gänge mit Industriecharme, die zwischen Garderobe, Maske und Gewandmeisterei, zwischen Malersaal, Schreinerei und Fundus mäandern. Mit ihren Ausführungen und Anekdoten malt sie Bilder in meinen Kopf, lässt auf den leeren Bühnen die Protagonisten von „Stiller“ und „Lampedusa“ lachen, weinen, schreien. Zwei junge Männer mit Muskeln, Tattoos und hippen Hairstyles – ganz reale Akteure im Hier und Jetzt – verschmelzen in meiner Fantasie mit dem Bühnenbild, an dem sie gerade arbeiten. Men at work
„Alles spielt sich im Kopf ab.“ Petra Krolikowski erinnert sich an das Jahr 2006 als kurzzeitig der Rettungswagen neben dem Bühneneingang Routine war, weil mindestens ein, zwei Zuschauer während der Aufführung in Ohnmacht fielen. Damals stand „Schändung“ von Botho Strauß auf dem Spielplan. „Alles war so real.“ Die Leistung der Schauspieler – Bruno Ganz als Titus – genauso überzeugend wie die der Bühnenbildner, die aus Pappmaché abgetrennte Gliedmaße modellierten. Täuschend echt. Wer voller Fantasie ist, erlebt Theater intensiver. Sitzreihen, die sich in Bochum immer füllenNotausgang - für den Fall, dass...
Repertoire
Der Wirrwarr aus Gängen hinter den Kulissen lässt erahnen, dass es hier manchmal eng und hektisch werden kann. Immerhin beschäftigt das Schauspielhaus 280 Mitarbeiter und gehört damit zu den größten deutschen Bühnen. Rund 25 verschiedene Inszenierungen stehen jeden Monat auf dem Spielplan. Bochum ist ein Repertoire-Haus. Das schwarze Brett vis-à-vis der Garderoben, wo ein Blumenstrauß vom Abend zuvor noch auf die Diva wartet, hängt voller großer und kleiner Zettel: Probenpläne, Zeiten für die Maske und andere Hinweise. Aufgespießt von Nadeln mit bunten Köpfen. Ein Fahrplan für Eingeweihte. Requisite XL für StillerIn der Malerwerkstatt
Längst habe ich die Orientierung verloren. Vom „Schauspielhaus“ mit seiner tonnenschweren, absenkbaren Drehbühne – übrigens der einzigen neben der im Staatstheater Moskau -, den rund 100 Seilzügen, an denen unsichtbar von Hand Bühnenbilder und Scheinwerfer bewegt werden; vorbei an Tulpenlampen und Requisiten, bahnen wir uns den Weg in den Malersaal. Hier entstehen die kunstvollen Bühnenbilder, hier herrscht kreative Unordnung. Ein überdimensionaler Kopf wird von Seilen gebändigt, ein Wolfspelz so lang wie ein Kleinbus, versperrt den Weg. Farben, Töpfe und Pinsel mit so fantasievollen Namen wie Strichzieher oder Katzenzunge bevölkern die Tische. Es ist hell, bunt, inspirierend. Vier Monate vor der Premiere muss das Bühnenbild stehen, denn dann beginnen die Proben. Von Hand gemalt
Theater bedeutet Kunst auf allen EbenenLeidenschaft
Theaterproben finden zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten statt. Der Regisseur bestimmt das Wann, gibt den Takt vor. Und jeder Regisseur tickt anders. An Urlaub ist während der Spielzeit nicht zu denken. Und an Familie? Das Theater, die Kollegen sind die Familie. Wir überraschen Torsten Flassig beim Stepptanz. Am freien Sonntag probt er für seine Rolle in „Mephisto“. Premiere ist in sechs Wochen. „Rechnet man investierte Zeit und Verdienst gegeneinander auf: Der Stundenlohn wäre bescheiden“, bemerkt Petra Krolikowski trocken. Wer ohne Leidenschaft ist, hat am Theater schon verloren. Sie weiß wovon sie spricht. Ihr Mann war Schauspieler. Figurine zum "Gestiefelten Kater"Kunstvolle Skizzen
Schöner Schein
In der Maske buhlen Perücken, Töpfchen und Tiegel, Skizzen und Fotos um den knappen Platz in den Regalen und an der Wand, auf den Schminktischen und dem Fenstersims. Perücken werden aus Echthaar gefertigt, das meist aus Asien stammt. 2.500 Euro kostet ein Kilo. Europäisches Haar ist doppelt so teuer. Zum Glück werden nur 100 Gramm für einen künstlichen Schopf benötigt. Teuer wird die Perücke trotzdem. Das liegt an der aufwändigen Handarbeit. Haar für Haar zieht der Maskenbildner durch ein feines Netz. Ganze 60 Stunden braucht er für eine barocke Turmfrisur oder eine wild gelockte Mähne. 60 Stunden für eine PerückeIn der Maske
Wir lernen, dass Theaterblut reizfrei sein muss. Das beste stammt aus einer Manufaktur in Berlin, die auch Hollywood im großen Stil beliefert. Oder dass ein Schauspieler schon einmal mehrere Stunden in der Maske verbringt. Länger als die eigentliche Aufführung dauert.

Rollenspiele
Ein Blick in das Atelier der Gewandmeisterin – es gibt auch eines für den Gewandmeister – lässt erahnen, mit welchem Aufwand Kostüme entworfen, geschneidert und angepasst werden. Hier liegen Stoffbahnen, dort ein erst grob geheftetes Jackett. Ein Korsett mit feinen Bändern zum Schnüren hängt neben dem pailettenbesetzten Kimono. Figurinen, so werden Skizzen mit Entwürfen für Kostüme genannt, sind an die Wand gepinnt. In Kästen Legionen von Garnrollen, farblich sortiert, sogar die Utensilien einer Hutmacherin … Bochum leistet sich Spezialisten für alles. In der GewandmeisterreiMaßgeschneidert
Doch abends schlüpfen die Spezialisten in andere Rollen, werden zu Ankleidedamen und zu guten Geistern vor der Aufführung. Und wenn der Vorhang gefallen ist, wenn die Besucher das Theater längst verlassen haben, räumen sie auf, bauen ab und um, lüften, waschen und bügeln. Oft bis spät in die Nacht.

Wer Theater macht, braucht Leidenschaft. Hinter den Kulissen genauso viel wie auf der Bühne. Mensch, geh doch mal ins Theater! "B" wie BochumKammerspiele
© Text und Fotos: Jutta M. Ingala

Wer? Wo? Was?
Die Theaterführung am Sonntag findet einmal pro Montag statt. Beginn um 11.00 Uhr. Tickets ausschließlich im Vorverkauf an der Theaterkasse für 5 Euro. www.schauspielhausbochum.de 

Dieser Artikel ist in Kooperation mit der Bochum Marketing GmbH entstanden und wurde auch auf www.bochum-vonhieraus.de veröffentlicht. Für Kamera, Notizblock & andere Essentials hatte ich meine MyCloude Tote Bag von Moleskine dabei: urban Chic mit tollen Funktionen.

27 Gedanken zu “Mensch, geh doch mal ins Theater! [Bochum]

  1. Ach wie schön! Da liegt Bochum bei mir vor der Haustür und ich war dort noch nie im Theater. Eine tolle Idee mal etwas in der Nähe vorzustellen. Lg, Brigitte

  2. Das mag ich so an deinem Blog: Die Geschichten. Wenn man bei dir mitliest, dann ist es überall spannend. Nicht nur in Thailand oder Australien. Du machst auch Lust auf Orte, die vor der Haustür liegen. Finde ich toll! Freue mich auf mehr,
    Jenny

    • Ah, wie nett von dir Jenny! Genau das ist meine Absicht: zu zeigen, dass es überall schön, interessant, inspirierend sein kann. Man muss sich nur auf die Dinge einlassen : ) Herzlichen Dank und liebe Grüße, Jutta

  3. Schön, wieder einen Beitrag von Dir zu lesen. Da bist Du ja im wahrsten Sinne des Wortes ins Theater gegangen. Ich bin so gar nicht der Theatertyp. Vergällt durch viele Pflichtbesuche in der Schule. Deine Einblicke fand ich nichtsdestotrotz sehr interessant.
    Liebe Grüße. ;)

    • Ja, Pflichtprogramme können schon verdrießlich sein! Hast du einmal Tanztheater oder Ballett oder Konzerte probiert? Ich mag das auch alles sehr. Aber in Maßen. Da mir so viele unterschiedliche Dinge gefallen, schreibe ich immer einmal etwas anderes in meinen persönlichen Terminkalender. Freu mich, dass dir der Blick hinter die Kulissen trotzdem gefallen hat. Ich war auch ziemlich begeistert. Und gehe von nun an sicher mit einem anderen Verständnis – oder noch mehr Ehrfurcht – in eine Vorstellung! Herzliche Grüße, Jutta

      • Finde es aber schön, dass du dir trotzdem Zeit für den Artikel genommen hast! Liebe Grüße, Jutta
        PS: Die Sache mit dem Swimming Pool muss ich noch mal recherchieren. Bin jetzt geschockt … Iceland Review halte ich schon für glaubwürdig.

      • Gerne doch. Ich lese Deine Beiträge alle gern, weil ich Deinen Schreibstil sehr mag und man immer etwas Interessantes erfährt, auch wenn mich in diesem Fall das Thema nicht sonderlich begeistert. So habe ich den Blick hinter die Kulissen doch sehr genossen. 😀
        Zum Pool: Mich hat der Beitrag von IR auch leicht geschockt hinterlassen, da ich diese Quelle auch seriös finde. Durch Deine Erklärungen war ich dann wieder etwas verunsichert. Wenn man von den steigenden Touristenmassen in Island liest, wird einem schon Angst und Bange, mal etwas überspitzt ausgedrückt.

      • Danke, danke : ) Ja, Island täte gut daran, ein wenig gegenzusteuern … Bin trotzdem #InLoveWithIceland! Wünsche dir ein entspanntes Wochenende, Jutta

  4. Tolle Einsicht in den Theaterbetrieb Jutta!
    Ich bin ein großer Theater-Fan, mag auch Tanz-Theater gerne. Ein Blick hinter die Kulissen bleibt einem ja meist verwehrt. Da ist es wirklich super, dass der in Bochum quasi zum Programm gehört. Die Führung mache ich auf jeden Fall einmal mit. Herzlichen Dank für die Inspiration!
    Schöne Grüße,
    Hanne

    • Lieben Dank Hanne, freut mich, dass ich da etwas angestoßen habe! Tanztheater mag ich übrigens auch sehr gerne. Habe in meiner Jugend selbst Ballett getanzt. Musik, Körper, Bewegung, Ausdruck: eine schöne Erinnerung. Danke fürs Mitlesen und sonnige Grüße, Jutta

  5. Liebe Jutta,
    so ein Blick hinter die Kulissen ist wirklich spannend! Schön beschrieben und mit Bilder illustriert!
    LG
    Sabine

  6. Hallo Jutta,

    mal ein etwas anderer Blogartikel, aber genauso interessant. Und mit wie immer tollen Bildern! Daß Bochum zu den größten dt. Bühnen gehört hätte ich nicht gedacht. Ich habe mir eben mal den Spielplan angesehen und der ist schon üppig.

    Ich war bisher nur einmal hinter der Bühne, im Großen Festspielhaus in Salzburg, das eine der Spielstätten der Salzburger Festspiele ist. Da sieht man erst einmal, was so alles zu so einem Unternehmen gehört, damit es überhaupt funktioniert. Als Zuschauer sieht man eher nur einen kleinen Ausschnitt. Aber gleiches gilt auch für andere Firmen wie bspw. bei der Deutschen Bahn, wo wir als Reisende nur die Züge sehen und nicht den ganzen Apparat dahinter, damit es überhaupt funktioniert (Reparaturstätten, Dispatcher usw.). Und letztendlich macht es nur die Summe der Mitarbeiter.

    Ich selbst gehe seit 1992 in jede Vorstellung des English Theatre in Frankfurt (kann ich jedem nur empfehlen, wenn er/sie mal in Frankfurt ist). Ebenso versuche ich immer -am besten dann jeden Abend-, wenn ich mal in Großbritannien bin, in ein Theaterstück o.ä. zu gehen. Theaterstücke sind für mich etwas Besonderes. Wenn man Theaterstücke nur im Fernsehen sieht denkt man eher „Das jetzt noch 1 1/2 Stunden ansehen, da schalte ich lieber um“. Aber wenn man dann im Theater sitzt, am besten in der 1.Reihe, sieht die Welt anders aus und das Stück ist ein „anderes“. So geht es mir jedenfalls. Was ich persönlich nicht mag, wenn oft teilweise krampfhaft versucht wird, Stücke aus dem Jahr x in die Gegenwart zu bringen und zu adaptieren. Wenn das Originalstück Kostüme aus dem letzten Jahrhundert beinhaltet will ich die Schauspieler dann auch in solchen sehen und nicht in Lederjacken mit zerschlissenen Hosen.

    PS: Und hinter die Kulissen der Opern in Venedig und Palermo habe ich such schon geschaut :)

    Viele Grüße
    Winfried

    • Guten Morgen Winfried, herzlichen Dank und ja, es soll zukünftig ohnehin eine ganze Reihe weiterer Themen hier geben! Themen, die mich eben auch interessieren, neben den Outdoor-Reisen : ) Schön, dass ich in dir einen echten Theaterliebhaber gefunden habe! Vor und hinter der Bühne: Das sind wirklich zwei Welten. Zwei, die natürlich zusammengehören. Bochum – so unsere wissende Begleitung im Theater – leistet sich Werkstätten und Fachfrauen/-männer, die es auf vielen deutschen (oder internationalen) Bühnen gar nicht mehr gibt. Beispielsweise die Hutmacherin oder den Schuhmacher. Stell dir das einmal vor: All die kreativen Hände! Die Malerwerkstatt, wo die wundervollen Requisiten und Bühnenbilder entstehen, die Techniker darf man nicht vergessen, all diejenigen, die den Schauspielern zu ihrem großen auftritt verhelfen. Wahnsinnig beeindruckend!
      Du verpasst tatsächlich keine Aufführung am English Theatre in Frankfurt? Spannend! Und diszipliniert : ) Ich wusste gar nicht, dass es hier in Deutschland eine englischsprachige Bühne gibt. In puncto Ausstattung mag ich es übrigens auch klassisch: Der Zeit des Stückes angemessen. Gehört für mich zusammen. Es mag gelungene Ausnahmen geben, aber grundsätzlich schließe ich mich deiner Meinung an.
      Oper? Ist auch klasse: In Lyon war ich kürzlich – ebenfalls hinter der Bühne : )
      Auf bald, liebe Grüße, Jutta

      • Hallo Jutta,

        kurzer Nachtrag: In deutschsprachigen Raum in Wien gibt es übrigens auch noch ein English Theatre, in dem ich schon 3x war. Auch toll und vom Gebäude und Interieur ein echter Klassiker. Ab dem 12.11.2016 wird übrigens im Frankfurter English Theatre das Musical „Monty Python’s Spamalot“ aufgeführt, das, wie ich sah, aktuell auch in Bochum (in deutsch) läuft :)

        Viele Grüße
        Winfried

      • Hallo Winfried, das ist aber ganz schön aufwändig, Frankfurt und Wien! Ich meine in Bezug auf die Anfahrt . ) Ich brauche da schon etwas in der Nähe, aber wenn ich vor Ort wäre, würde ich das Angebot nutzen. Ich habe in Heidelberg studiert und da gab es zumindest im kleinen Rahmen eine englische Bühne und Kinoprogramm. Als (u. a.) Anglistik-Studentin habe ich das natürlich sehr gerne wahrgenommen. Ich werde mir die beiden Bühnen auf jeden Fall merken. Vielleicht bin ich ja mal zum passenden Zeitpunkt in Frankfurt oder Wien. Herzlichen Dank für die Info, sonnige Grüße, Jutta

  7. Liebe Jutta,
    wie schön wieder mit dir auf *Reisen* gehen zu dürfen!
    Die Theaterwelt…verzaubert, beeindruckend…ich hab den Duft von Schminke in der Nase und bei den Worten Gewandmeisterin und Hutmacherin, läuft mir ein Schauer der Begeisterung über den Rücken.
    Tolle Aufnahmen und großartiger Bericht! Danke!
    Liebe Grüße
    Gabi

    • Hallo, liebe Gabi, herzlichen Dank! Ja, nicht wahr? Berufe fast schon aus einer vergangenen Zeit! Bei „Hutmacherin“ habe ich auch die Ohren gespitzt. Leider gab es gerade keine fertigen Exemplare im Atelier. Schade, denn ich liebe Hüte! Sie sind der Inbegriff von Eleganz. Auf alten Fotos sehe ich meine Mutter im Sonntags-Kostüm mit passender Handtasche und Hut. Eleganz ist uns im Alltag etwas abhanden gekommen … Lieben Dank und auf bald, Jutta

  8. So ein Blick hinter die Kulissen ist wirklich sehr interessant. Es gab Zeiten, da war ich Dauergästin im Hamburger Thalia Theater: Keine Premiere von Robert Wilson habe ich ausgelassen, Bruno Ganz auch live gesehen, den Abschied von Jürgen Flimm ausgelassen gefeiert. Ich warte neugierig auf weitere Theaterberichte aus Bochum!

    • Liebe Sabine, hast du einmal in Hamburg gelebt? Ich fühle mich hier so ein wenig abgeschnitten: Münster, Bochum … man fährt eine gute Stunde mit dem Auto. Wobei man in der Großstadt oft vielleicht auch nicht schneller am Ziel ist. Theater ist mitreißend. Ballett und Oper mag ich auch wahnsinnig gern, muss aber gestehen, dass mein letzter Besuch – abgesehen von der Führung in Bochum und kurz zuvor in der Oper Lyon – lange zurück liegt. In Bochum habe ich richtig Lust bekommen. Das lag vor allem an der eloquenten Führung von Petra Krolikowski. Sie hat uns richtig mitgerissen. Und der aktuelle Spielplan liest sich toll! Ich muss mir wohl selbst einen Schubs geben. Danke fürs Vorbeischauen, liebe Grüße, Jutta
      PS: Und wo, wenn nicht im Theater, kann man sich noch so richtig schick anziehen?

    • Thank you Ronni! This was a couple of weeks ago: A peek behind the scenes in a theatre nearby. It was a great tour by a very knowledgeable and equally enthousiastic lady. Cheers, Jutta

Heraus mit der Sprache! Ich sehe es wie Karl Popper: "Der Wert eines Dialogs hängt vor allem von der Vielfalt der konkurrierenden Meinungen ab."

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