Maske von Folkert de Jong

Gestatten: Mondriaan, mit zwei „a“ [Niederlande]

Unzählige Mal bin ich an der weißen Villa mit dem kleinen Schild „Mondriaan“ vorbeigefahren. Der Künstler Piet Mondriaan habe einmal dort gelebt. Der Meister der Abstraktion, der Herr über Gelb, Rot und Blau. „Ob man die Villa besichtigen könne?“ Niemand wusste Genaues und da das hübsche Gebäude zwar auf meinem Fahrweg, nicht aber auf meinem Fußweg lag, ist es bei Blicken geblieben und beim „Ach, bald muss ich aber doch einmal klingeln …“

Haus im Haus - Museums Café
Die Villa steht auch heute noch am Zonnebrink 4 im niederländischen Winterswijk. Inzwischen habe ich tatsächlich dort angehalten, geklingelt. Weiterlesen

Nature Rewired

Nur ein Katzensprung [Niederlande]

… ist es bis nach Holland. Ein, zwei Kilometer von meiner Haustür bis zur Grenze. Plus, minus. Wer nimmt das schon so genau? Wer hier im Achterhoek aufgewachsen ist weiß ohnehin, dass die Uhren jenseits der Grenze anders ticken. Das Leben scheint ein wenig bunter, unbeschwerter, das Lachen ist lauter. Und das macht Holland für mich so anziehend.

Nature Rewired Kaninchen
Genau genommen gehört meine beschauliche Heimatstadt natürlich nicht dazu. Nicht zum Achterhoek, nicht zu Holland. Und genau genommen ist das dort drüben auch nicht Holland: Es sind die Niederlande. Aber nicht wahr? Wir nehmen es eben nicht so genau. Weiterlesen

Graffiti II

Walking the streets of Amsterdam

Sie hat Licht- und Schattenseiten. Schwarz-Weiß-Fotografie steht ihr gut. In seinem Song „Amsterdam“ lässt der niederländische Liedermacher Herman van Veen kein gutes Haar an der Grachten-Stadt:

Die Tauben scheißen Rembrandt weiß. Da steht ’ne Schlange vor Anne Frank und auf dem Damm ein Bus voller Japaner. Ne besoffene Frau lallt über den Platz, wird von einem Tandem zweimal überfahren. Und es regnet, regnet, regnet, und wenn es nicht regnet, dann fängt es an zu regnen. …

Joyride
Wie ich Amsterdam an einem kühlen, klaren Samstag im Februar gesehen habe:  Weiterlesen